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Begriff Definition
Gesundheitszirkel

sind eine Form der betrieblichen Kleingruppenarbeit und setzen den Fokus auf Belastungen und gesundheitliche Probleme am Arbeitsplatz. Der Grundgedanke ist, dass Betroffene im Unternehmen zu Beteiligten gemacht werden, indem sie als Experten ihrer Arbeitssituation hinzugezogen werden.

Informations- und Kommunikationssysteme

Informations- und Kommunikationssysteme (IuK-Systeme)  sind alle technischen Einrichtungen, Hilfsmittel und Verfahren, mit denen personenbezogene Daten erfasst, verarbeitet und genutzt werden können. Personenbeziehbare Daten der Beschäftigten stehen personenbezogenen Daten der Beschäftigten gleich.

Internes Marketing

Umfang und Qualität der innerbetrieblichen Kommunikation darüber, was im BGM geplant, getan und erreicht worden ist. Erforderlich für Akzeptanz und Beteiligung der Mitarbeiterinnen.

Krankheit

Mehr als nur körperliche Fehlfunktion oder Schädigung. Auch beschädigte Identität  oder länger anhaltende Angst- oder Hilflosigkeitsgefühle müssen wegen ihrer negativen Auswirkungen auf Denken, Motivation und Verhalten, aber auch auf das Immun- und Herz-Kreislauf-System als Krankheitssymptome begriffen werden.

Mensch-Mensch-Schnittstelle

Die Art des Miteinanders der Beschäftigten untereinander.

Ottawa-Charta der WHO

„Gesundheitsförderung zielt auf einen Prozess, allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen. Um ein umfassendes körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden zu erlangen, ist es notwendig, dass sowohl einzelne als auch Gruppen ihre Bedürfnisse befriedigen, ihre Wünsche und Hoffnungen wahrnehmen und verwirklichen sowie ihre Umwelt meistern bzw. verändern können. In diesem Sinne ist die Gesundheit als ein wesentlicher Bestandteil des alltäglichen Lebens zu verstehen und nicht als vorrangiges Lebensziel. Gesundheit steht für ein positives Konzept, das in gleicher Weise die Bedeutung sozialer und individueller Ressourcen für die Gesundheit betont wie die körperlichen Fähigkeiten. Die Verantwortung für Gesundheitsförderung liegt deshalb nicht nur bei dem Gesundheitssektor sondern bei allen Politikbereichen und zielt über die Entwicklung gesünderer Lebensweisen hinaus auf die Förderung von umfassendem Wohlbefinden hin.“ (zit.  nach Badura et. al. 2010, 35)

Personalakte

Personalakte im materiellen Sinn ist eine Sammlung von Urkunden und Vorgängen, die die persönlichen und dienstlichen Verhältnisse des Arbeitnehmers betreffen und in einem inneren Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis stehen, wobei es auf eine äußere Zuordnung nicht ankommt.

Personalakte im formellen Sinn ist herkömmlich die in Aktendeckeln untergebrachte, chronologisch oder alphabethisch geordnete, ggf. nach Untergruppen (Haupt- und Nebenakten: Urlaub, Beihilfe, Beurteilungen) gegliederte Sammlung von Arbeitspapieren, wie sie einheitlich im öffentlichen Dienst, weitgehend auch in der Privatwirtschaft, angelegt wird. (Quellen u. a. : Küttner-Poeche, Personalbuch 2015, Stichwort Personalakte, Rdnr. 1; BAG 16.11.10 – 9 AZR 573/09, NZA 11, 453)  

Personenbezogene Daten

Personenbezogene Daten sind nach § 3a Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person (Betroffener).

Präsentismus

Verdeckte Produktivitäts- und Qualitätsverluste, bedingt durch eingeschränkte Leitungsfähigkeit der Anwesenden, sei es durch körperlicher oder psychischer Leiden.

Prävention

Erfasst insbesondere die Aufdeckung von Fehlbeanspruchungen und Leistungsveränderungen sowie die Vermeidung von arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren, gesundheitlichen Beeinträchtigungen und arbeitsbedingten Erkrankungen.

Projekt

Vorhaben, das im Wesentlichen durch die Einmaligkeit seiner Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist, wie z.B. Zielvorgabe; zeitliche, finanzielle, personelle oder andere Begrenzungen, Abgrenzung gegenüber anderen Vorhaben, projektspezifische Organisation. (DIN 69 901).

Projektmanagement

Umfassendes Führungskonzept, das ermöglich soll, komplexe Vorhaben termingerecht, kostengünstig und mit hoher Qualität durchzuführen.

Psychische Belastungen

Werden als Gesamtheit aller Einflüsse definiert, die von außen auf die Beschäftigten zukommen und einwirken (DIN EN ISO 10075 Teil 1).

Rehabilitation

Erfasst den Prozess der Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, die Förderung der arbeitsrelevanten Fähigkeiten und die Suche nach geeigneten Einsatzmöglichkeiten und Tätigkeitsbereichen.

Sozialkapital

Bezeichnet im engeren Sinne das soziale Vermögen einer Organisation, d.h. Umfang und Qualität der internen Vernetzung, der Vorrat gemeinsamer Überzeugungen, Werte und Regeln sowie die Qualität der Menschenführung. Investitionen in das Sozialkapital stärken die sozialen Beziehungen und dienen der Vertrauensbildung.