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Begriff Definition
Personalakte

Personalakte im materiellen Sinn ist eine Sammlung von Urkunden und Vorgängen, die die persönlichen und dienstlichen Verhältnisse des Arbeitnehmers betreffen und in einem inneren Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis stehen, wobei es auf eine äußere Zuordnung nicht ankommt.

Personalakte im formellen Sinn ist herkömmlich die in Aktendeckeln untergebrachte, chronologisch oder alphabethisch geordnete, ggf. nach Untergruppen (Haupt- und Nebenakten: Urlaub, Beihilfe, Beurteilungen) gegliederte Sammlung von Arbeitspapieren, wie sie einheitlich im öffentlichen Dienst, weitgehend auch in der Privatwirtschaft, angelegt wird. (Quellen u. a. : Küttner-Poeche, Personalbuch 2015, Stichwort Personalakte, Rdnr. 1; BAG 16.11.10 – 9 AZR 573/09, NZA 11, 453)  

Personenbezogene Daten

Personenbezogene Daten sind nach § 3a Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person (Betroffener).

Präsentismus

Verdeckte Produktivitäts- und Qualitätsverluste, bedingt durch eingeschränkte Leitungsfähigkeit der Anwesenden, sei es durch körperlicher oder psychischer Leiden.

Prävention

Erfasst insbesondere die Aufdeckung von Fehlbeanspruchungen und Leistungsveränderungen sowie die Vermeidung von arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren, gesundheitlichen Beeinträchtigungen und arbeitsbedingten Erkrankungen.

Projekt

Vorhaben, das im Wesentlichen durch die Einmaligkeit seiner Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist, wie z.B. Zielvorgabe; zeitliche, finanzielle, personelle oder andere Begrenzungen, Abgrenzung gegenüber anderen Vorhaben, projektspezifische Organisation. (DIN 69 901).

Projektmanagement

Umfassendes Führungskonzept, das ermöglich soll, komplexe Vorhaben termingerecht, kostengünstig und mit hoher Qualität durchzuführen.

Psychische Belastungen

Werden als Gesamtheit aller Einflüsse definiert, die von außen auf die Beschäftigten zukommen und einwirken (DIN EN ISO 10075 Teil 1).