Willkommen
bei Dr. Eberhard Kiesche, AoB Bremen

Ich bin DV-Betriebswirt und seit über 25 Jahren als arbeitnehmerorientierter Berater für Interessenvertretungen tätig. Seit 2006 arbeite ich bundesweit als selbstständiger Berater. Meine Schwerpunkte liegen in der Arbeitszeitgestaltung, dem Beschäftigtendatenschutz, dem Arbeits- und Gesundheitsschutz und dem Betrieblichen Eingliederungsmanagement. Ich bin Autor diverser Fachbeiträge und Bücher. Meine Dienstleistungen sind Seminar- und Referententätigkeiten, Beratungen, Veröffentlichungsprojekte  und Gutachten.

Referenzen für das Handlungsfeld Betriebliches Eingliederungsmanagement  nach § 84 Abs. 2 SGB IX:

  • Seit 2004 Beschäftigung mit BEM bundesweit in Seminaren (auch Inhouse-Seminare), auf Tagungen, in Beratungen und Veröffentlichungen
  • Mitwirkung in BEM-Einigungsstellenverfahren (bundesweit)
  • Evaluation von Strukturen, Prozessen und Ergebnissen eingeführter BEM-Verfahren in Unternehmen (bundesweit, nach ca. 1 Jahr)
  • Entwicklung, Erprobung und Pflege einer „Mustervereinbarung BEM“ seit 2007
  • Abgrenzung des BEM von Krankenrückkehrgesprächen in Aufsätzen
  • Aufsätze zur Reichweite der Mitbestimmung von Betriebs- und Personalräten im BEM, u.a. im Werkbuch „BEM“ (Bund-Verlag)
  • Mitkommentator im Kommentar zum SGB IX von Feldes, Kohte, Stevens-Bartol  (§§ 109-115 SGB IX – Integrationsfachdienste im Bund-Verlag, 3. Auflage 2015) 

und diverse Veröffentlichungen zum Datenschutz  und BEM und zu Gesundheitsdaten.

 

Betriebliche Pandemieplanung und die Rolle der IKT

2009/2010 gab es die Befürchtung, dass die „Schweinegrippe“ das Wirtschaftsleben in Deutschland lahmlegt. Jetzt gibt es das Corona-Virus. Vieles ist nicht vergleichbar und im Arbeitsschutz gibt es viele Neuerungen.

Der folgende Artikel von 2009 gibt Hinweise, wie eine betriebliche Pandemieplanung aussehen könnte. Im Folgenden wird ausgeführt, welche technischen und organisatorischen Vorkehrungen der Pandemievorsorge in Betrieben und Unternehmen zu treffen sind, damit in einem Pandemiefall der Geschäftsbetrieb weiterläuft, es nicht zu bedrohlichen Computerausfällen kommt und wie die Informations- und Kommunikationstechnik dabei die Krisenbewältigung unterstützen kann. Die nachfolgende Darstellung orientiert sich an Maßnahmen, die damals in einem Handbuch zur betrieblichen Pandemieplanung2vorgeschlagen wurden.

Bitte dringend beachten: Die Darstellung muss selbstverständlich um die Probleme ergänzt werden, die aktuell das Corona-Virus mit sich bringt. Heute muss vor allem die Biostoff-Verordnung berücksichtigt und die aktuellen Vorgaben im Arbeitsrecht werden.

Ein aktueller Tipp: Die SZ vom 4.3.2020 bringt aktuell ein Übersicht darüber, was in Betrieben jetzt zu beachten ist: „Die Wirtschaft in Zeiten von Corona“. 

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Pandemie-Artikel aus CuA ?/2010

Die schnelle Verbreitung des Corona-Virus wirft auch Fragen für Betriebsräte auf. 2010 gab es die schon einmal die Befürchtung, dass es mit der Schweingrippe zu einer Pandemie kommt.

Im folgenden Beitrag ist eine Checkliste zur Prävention bei einer Pandemie eingearbeitet. Mehr unter:

Mai-Tagung: 100 Jahre BR

50 Jahre Datenschutz:, aber auch 100 Jahre SBV!

2020 werden aus Sicht von Betriebs- und Personalräten und der Schwerbehindertenvertretung wichtige Daten gefeiert. Der Datenschutz wird 50 Jahre. Doppelt so alt, also 100 Jahre, wird in diesem Jahr das Betriebsrätegesetz. Es ist ein Meilenstein in der Geschichte der Mitbestimmung und gilt als Wegbereiter des Betriebsverfassungsgesetzes.

Die Tagung von SoliServ und dtb will diese Errungenschaften feiern und gleichzeitig viele Anregungen geben, wie die Arbeit der Betriebs- und Personalräte und natürlich der SBV für die nahe Zukunft gestärkt werden kann. Dafür sind für die Tagung namhafte Arbeitsrechtsexperten und Praktiker (Berater, Rechtsanwälte) gewonnen worden, so u.a. Wolfgang Däubler, Thomas Klebe, Olaf Deinert, Herta Däubler-Gmelin, Rüdiger Krause, Thomas Berger und viele mehr. Mehr unter:Link

SEMINAR: Gesundheitsbezogene Daten im Arbeitsverhältnis

Daten- und Persönlichkeitsschutz

Gesundheitsdaten sind sensible Daten und müssen auch vor unberechtigten Zugriffen des Arbeitgebers, der Führungskräfte oder der Personalabteilung besonders geschützt werden. Beschäftigte haben ein berechtigtes Interesse daran, den Umfang ihrer im Arbeitsverhältnis offenzulegenden Gesundheitsdaten zu begrenzen, damit es z. B. nicht zu krankheitsbedingten Kündigungen kommt.

Gesundheitsdaten sind u.a. Arbeitsunfähigkeitszeiten, medizinisch-psychologische Befunde, Einschränkungen bei Behinderungen und Ergebnisse von ärztlichen Untersuchungen. Sie werden z. B. in Personalfragebögen, vom Betriebsarzt, mit Zeiterfassungssystemen oder durch Befragungen und Beobachtungen erhoben.

Das Seminar vermittelt aktuelles Grundwissen, wie Interessenvertretungen den Datenschutz im Arbeitsverhältnis in Bezug auf Gesundheitsdaten fördern und welche Mitbestimmungs- und Handlungsmöglichkeiten sie dabei nutzen können.

Mehr unter: siehe